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Ehrungen, Wahlen und Diskussionen über Hallenkapazitäten

Veröffentlicht von Anja Behrens am

Zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung konnten wir leider nur 64 Mitglieder begrüßen – und das bei einem neuen Höchststand von 1.762 Mitgliedern, die aktuell bei uns in acht Sparten Sport betreiben können. Ben Werning aus der Dartsparte wurde für seine Erfolge als Jugendsportler des Jahres ausgezeichnet. Unsere Sportlerin des Jahres Ilse Eckstein aus der Tischtennis-Abteilung konnte ihre Ehrung leider nicht persönlich in Empfang nehmen – die Norddeutschen Meisterschaften gingen an diesem Tag für sie vor, sodass ihre Laudatio um diesen Punkt weiter fortgeschrieben werden kann . Die Ehrung wird der Verein nachholen.

Ben Werning aus der Dart-Sparte ist unser Jugendsportler des Jahres

Nach dem beruflich bedingten Rückzug unseres Kassenwartes Matthias Kruse konnten wir Laura Leege für dieses Amt gewinnen. Neu im Vorstand ist Oliver “Ollo” Krützfeldt, der sich als Jugendwart für die Jüngeren im Verein engagieren möchte. Dazu gehört für ihn auch, dass er sich alle Sportarten, die wir in diesem Bereich anbieten, einmal in der Praxis ansehen und sich dort vorstellen wird. Wir dürfen gespannt sein, wie Ollo seine neue Aufgabe mit Leben füllen wird. Seinen Abschied nach 28 Jahren als Sportwart nahm unser Hans-Jürgen (HaJo) Milferstädt. Ihm folgt Martin Fiedler in diesem Amt, den wir damit wieder im Vereinsrat begrüßen dürfen.  Der Verein freut sich auf die Zusammenarbeit und ist froh, alle Ämter besetzt zu haben. Alle? Nein, nur fast alle. Wir suchen noch einen weiteren Sportwart, der sich um die Hallenbelegungen auf unserer Sportanlage kümmert.

Brigitte Milferstädt hat sich im vergangenen Jahr als Sozialwartin verabschiedet. Sie wurde von der Versammlung einstimmig als neues Ehrenmitglied bestimmt.

Brigitte Milferstädt – unser neues Ehrenmitglied

Abschied von unserem Sportwart nach 28 Jahren: HaJo Milferstädt

2. Vorsitzender Ralf Gorn, Schriftwartin Anja Behrens, 1. Vorsitzender Thorben Pekron, Kassenwartin Laura Leege, Jugendwart Oliver Ollo Krützfeldt

Diskussionen um den Mitgliedsbeitrag gab es ebenso wenig wie über den Kassenbericht. Der Verein ist hier noch gut aufgestellt, sodass auf eine Erhöhung der Beiträge verzichtet werden kann. Wie es im nächsten Jahr aussieht, ist noch nicht abzusehen. Erhöhung der Mindestlöhne, allgemeine Kostensteigerungen auf vielen Ebenen, die neue Verbuchung von Sponsorengeldern im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb mit darauf anfallenden Steuern, die Sanierungsbedürftigkeit der Sportanlage – all das sind Themen, die den Verein in Zukunft auch finanziell belasten können. Zusammenfassend lässt sich zur finanziellen Situation sagen, dass ein ein kleiner gewordener Anteil des positiven Ergebnisses durch den ideellen Bereich erwirtschaftet wurde. Die dadurch entstandene gewachsene finanzielle Abhängigkeit von Events und Aktionen muss der TSV Vineta gut im Blick behalten.

Etwas breiteren Raum nahm unter dem Top Verschiedenes die Diskussion über die vorhandenen Hallenkapazitäten in Schacht-Audorf ein. Marco Schnoor aus der auf 50 Mitglieder angewachsenen Dart-Sparte hat zunächst darauf aufmerksam gemacht, dass Trainings- und Lagerkapazitäten fehlen.  Bürgermeister Joachim Sievers wies daraufhin, dass auf dem Gelände des Audorfer Hofes eine Begegnungsstätte mit zwei Multifunktionsräumen geplant ist, in denen Trainingsmöglichkeiten bestehen. Dieses Projekt möchte er persönlich und als Bürgermeister als Leuchtturmprojekt in der Dorfentwicklung forcieren.  Dies würde jedoch eine dritte Spielstätte für den bereits auseinander gerissenen Verein bedeuten und kurzfristig keine Abhilfe schaffen.

Es steht zudem eine etwa sechsmonatige Sanierung der dem Schulverband gehörenden Schulsporthalle im Raum, die sehr kurzfristig angesetzt werden könnte. Konzepte für Ersatzsportstätten während dieses Zeitraumes gibt es nicht. Ein Antrag vom TSV Vineta auf einen Anbau an der Sportanlage wurde von der Gemeinde als nicht umsetzbar abgelehnt. In der Folge können bestimmte Sportarten nicht angeboten werden, sodass dann wahrscheinlich Mitglieder den Verein verlassen werden. Der Bau einer zweiten Sporthalle mit Baukosten im zweistelligen Millionenbereich ist akutell laut Bürgermeister Sievers nicht mehr für die Gemeinde finanzierbar.

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